Japanische Mochi

Ein Klassiker der japanischen Küche sind Mochi (gesprochen: „Motschi“), kleine  gefüllte Knödelchen aus Klebreismehl. Man kann sie wahlweise süß oder pikant füllen. Anfangs fand ich sie etwas schwierig herzustellen, doch mit der Zeit habe ich das richtige Rezept und ein paar einfache Tricks gefunden, mit denen es nun ganz einfach und auch sehr schnell geht.

Klassischerweise werden Mochi mit einer süßen Paste aus Adzukibohnen gefüllt. Du kannst sie aber auch mit einer Vielzahl anderer Füllungen zubereiten. Meine persönliche Lieblingsfülle besteht aus schwarzem Sesam, Mandeln und Reissirup, die ich dir hier vorstelle.

Den Teig kannst du zusätzlich mit Matchapulver oder Lebensmittelfarbe bunt einfärben. Das gibt den Mochi noch den „Extra-Kick“ und man kann sie – bei Verwendung unterschiedlicher Füllungen – leichter auseinanderhalten.

Die Zuordnung zu den einzelnen Elementen findest du fettgedruckt in Klammer neben den einzelnen Zutaten.

Grundzutaten (für 12 Stk)

  • 1 Tasse Klebreismehl (M)
  • ½ Tasse Puderzucker (E)
  • 1 Tasse Kokosmilch (E) oder Wasser (W)
  • optional: etwas Matchapulver und/oder Lebensmittelfarbe zum Einfärben

Zutaten für die Füllung

  • 2 EL gemahlene Mandeln (E)
  • 2 EL schwarzer Sesam (W)
  • 2 EL Reissirup (E)
  • 1 Prise Ingwer (M)
  • 1 Prise Kakaopulver (F)
  • 1 Prise Zitronenschale oder 1 Tropfen Zitronenaroma (H)
  • evtl. etwas Wasser (W), falls die Füllung zu trocken ist

Zubereitung

  • Zuerst bereitest du die Fülle zu, indem du alle Fülle-Bestandteile gut miteinander vermischt, sodass eine gut formbare Masse entsteht.
  • Für den Teig das Klebreismehl mit dem Zucker vermischen und nach und nach die Kokosmilch (oder ersatzweise Wasser) hinzufügen. Alles gut vermengen, bis eine homogene Flüssigkeit entsteht. Solltest du den Teig einfärben wollen, teilst du die Menge auf und gibst an dieser Stelle die Lebensmittelfarbe oder etwas Matchapulver hinzu.
  • Eine kleine beschichtete Pfanne auf dem Herd erhitzen und den Mochiteig hineingeben. Mit Holzstäbchen oder einem Holzspatel (wichtig: es muss Holz sein, da der Teig extrem klebrig wird!) unter ständigem Rühren erhitzen und immer wieder wenden, bis eine tapetenkleisterartige Masse entsteht.
  • Der Teig ist fertig, wenn er eine zähe, gummiartige Konsistenz hat und keine flüssigen Bestandteile mehr enthält. Vom Herd nehmen und einige Minuten abkühlen lassen.
  • Den etwas abgekühlten Teig mit Einweghandschuhen (!) aus der Pfanne nehmen und auf einem mit normalem Reismehl (Achtung, hier darfst du kein Klebreismehl verwenden!) oder Weizenmehl bestäubten Holzbrett gründlich durchkneten. Sollte der Teig zu klebrig sein, immer wieder mit Mehl bestäuben.
  • Den Teig in 12 gleichgroße Stücke teilen und jedes Stück in der Handfläche flach drücken, mit etwas Sesammasse füllen und zu einem Knödelchen formen (Durchmesser ca. 4-5cm).
  • Die fertigen Mochi in kleine Papierförmchen geben und bis zum Verzehr mit Klarsichtfolie möglichst luftdicht abdecken (Mochi trocknen sehr leicht aus!)
Koch dich glücklich-Tipp:
Am besten schmecken Mochi, wenn sie ganz frisch sind. Besonders gut passen sie als kleine Süßigkeit zu herbem Grüntee.

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