TCM

TCM steht für Traditionelle Chinesische Medizin, einer über 2.000 Jahre alten Heilform, die aus Naturbeobachtungen Rückschlüsse auf den menschlichen Körper zieht.

Körper, Seele und Umwelt werden nicht getrennt voneinander betrachtet und beurteilt, sondern als ein großes Ganzes verstanden. Infolgedessen sind Erkankungen immer das Resultat für ein Ungleichgewicht dieser drei Faktoren.

Drei wesentliche Elemente in der TCM sind

Die Behandlungsmethoden in der TCM sind vielfältig und basieren im Wesentlichen auf 5 Säulen:

  • Akupunktur (Nadeltherapie)
  • Phytotherapie (Kräutermedizin)
  • Diätetik (Ernährungslehre)
  • Manuelle Therapie (Tui Na, Moxibustion, Schröpfen)
  • Heilgymnastik (Qi Gong, Taiji, …)

Die TCM ist im Unterschied zur westlichen Schulmedizin keine Reparatur-, sondern eine Vorsorgemedizin. Das bedeutet, dass zu allererst der Lebenswandel eines Patienten angeschaut wird: Wie ernährt sich der Patient? Wieviel und welche Bewegung macht er? Wie sieht sein berufliches und soziales Umfeld aus?

Der Mensch wird in seiner Gesamtheit betrachtet und entsprechend behandelt. Hier wird auch klar, dass die TCM eine Medizin der „Selbstverantwortung“ ist: an der täglichen Ernährungsweise kann jeder für sich arbeiten. Hier und Jetzt. Sofort. Und damit schon wesentlich zu seiner Heilung oder Erhaltung seiner Gesundheit beitragen.